👾Rückblick: CyberSecurity-Panik

👾 Rückblick CyberSecurity-Panik 

Am 22. Januar 2026 waren die EO Munich Member zu Gast in einer digitalen Welt, die sich schneller dreht, als es vielen lieb ist. Hauptsprecher Curt Simon Harlinghausen räumte unter dem provokanten Titel „CyberSecurity-Panik“ gründlich mit der Illusion auf, wir hätten in unseren Unternehmen alles unter Kontrolle. 
 
Die neue Dimension der Bedrohung 
Simon Harlinghausen verdeutlichte, dass die Angriffsflächen durch Sensoren, KI und autonome Agenten massiv gewachsen sind. Was früher ein Hacker vor dem Rechner war, übernehmen heute KI-Agenten, die rund um die Uhr Schwachstellen suchen – und das oft völlig unbemerkt. 
 
Ein Blick in den Giftschrank: Der Dark Web Price Index 
Besonders eindrucksvoll war Simons Exkurs in die Ökonomie der Schattenwelt. Er zeigte auf, wie professionell der Handel mit unseren Daten organisiert ist: 

Kreditkartendaten: Ein Schnäppchen für Kriminelle. 

Medizinische Daten: Hochpreisige Ware für Identitätsdiebstahl. 

Corporate Malware: Maßgeschneiderte Angriffe auf Unternehmen, die für wenige tausend Dollar eingekauft werden können. 

 
 
Chancen im Darknet? 
Gewohnt provokant, beleuchtete Simon auch die Kehrseite: Wie können Unternehmer das Darknet nutzen, um sich zu schützen? Von der Analyse öffentlich verfügbarer KI-Agents inklusive ihrer Sicherheitslücken bis hin zum Kauf von Testdaten für eigene Honeypots, um Angreifer ins Leere laufen zu lassen. 
 
Die Sinne schärfen 
Die Kernbotschaft des Abends war klar: Wir müssen unsere digitale Wahrnehmung schärfen. Es geht nicht nur darum, welche Tools wir einsetzen, sondern zu verstehen, wer im Hintergrund die „Remote Control“ hält. In einer Welt voller KI-Agenten ist menschliche Wachsamkeit und ein klares Verständnis der Risiken die wichtigste Verteidigungslinie. 
 
Ein herzlicher Dank an Curt Simon Harlinghausen für diesen weitsichtigen Impuls, der uns alle mit einer gesunden Portion Wachsamkeit zurück in den Unternehmeralltag entlassen hat.  

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